BeamerStation – Newsblog

Noch kleiner, noch heller! – Laser!

Freitag, 12. März 2010 von admin

So,jetzt ist er also wirklich vorgestellt und gezeigt worden. Der Laserbeamer der alles verändern soll.

Über erste Präsentationen hab ich bereits im Januar hier berichtet und die Technik wurde bereits Anfang November 2009 angekündigt.  Und selbst der Bericht ist schon wieder einen Monat alt auf den sich das ganze Bezieht.

Trotzdem scheint es jetzt langsam aber sicher mit Lasern wirklich in die richtige Richtung zu gehen. Daher nochmal kurz auch hier der Hinweis auf die Pico Projektoren der Zukunft. Wenn denn die Lasertechnologie wirklich funktioniert und leider fehlt mir da der Praktische Test bisher, dann hat diese Sache natürlich wirklich den Vorteil, dass man überall hin projezieren kann und alles immer scharf ist. Laser brauchen keinen Focus, sie sind in der Regel per se gerichtetes und scharfes Licht. Das sehe ich als einen riesigen Vorteil der Technik an.  Allerdings weiß ich noch nicht wie das ganze dann funktioniert.  Zumindest theoretisch muss der Laser ja wohl wieder zeilenweise sein Bild aufbauen und das in den drei Grundfarben gleichzeitig. Oder wie soll ein Laserstrahl sonst auf eine Fläche kommen also zum Beispiel die Auflösung 800×600 Pixel ? Das würde ich mir sehr gerne noch genauer ansehen bevor ich in völlige Euphorie ausfalle :)

Für alle die nicht warten können und wollen man kann den Projektor auch bestellen, allerdings im Ausland und mit angekündigten Wartezeiten. Hier der Link zum Hersteller. Ein kleiner Wehrmutstropfen könnte sein, dass der Akku laut Hersteller, bisher “gerade mal” 90 min, also höchstens für ne schnelle Komödie, oder Fußball ohne Verlängerung und mit Halbzeitpause im Offmodus ausreicht. Bedenkt man aber die Größe des Projektors ist das alles in allem sicherlich ein faszinierendes Stück, pardon Stückchen, Technik.

Bei uns wird er , denke ich, frühstens auf der IFA zu sehen sein. Sollte er jemandem früher über den Weg laufen bitte Bescheid sagen, wo und wie.

Taschen Laser Beamer vorgestellt.

Samstag, 09. Januar 2010 von admin

So, so. Das soll er also sein, der neue Wunder Laser Beamer?

Der showwx von Microvision. (Bericht bei photoscala)

Dann muss ich mir wohl erst mal wirklich noch keine Sorgen machen um mein Geschäft :)

Der Laserbeamer für die Hosentasche bringt gerade mal 10 Lumen mit, was ungefähr bedeutet er funktioniert sehr gut, wenn sie ihn in Ihrem Kühlschrank benutzen. Aber nur wenn sie die Tür schließen. Sicherlich man kann damit Bilder und Videos sehen. In “lousy Quality” wie ich sie mal bezeichnen würde. Denn gerade in Zeiten in denen immer mehr Leute immer häufiger HD Fernseher und LCD oder Plasma Bildschirme nach Hause schleppen, werden diese Bilder des Showwx einfach überhaupt keinen Sehgewohnheiten mehr entsprechen.

Schön finde ich auch, dass der Taschenbeamer eine Bildgröße von bis zu 5 Metern zu lassen soll. Bei einem Verhältnis zwischen Bilddiagonale zu Entfernung von 1: 1 bedeutet das, dass sie ihren Kleinen dann auch 5 Meter weit weg aufbauen müssen und ich bezweifle nun mal, das jemand einen so großen Kühlschrank hat. Oder anders gesagt, die 5 Meter Abstand bedeutet,dass sie dann mindestens  in den Kohlenkeller gehen müssen oder sich gleich einen völlig abgedunkelten Raum einrichten müssen um in den zweifelhaften genuss dieser Bildgröße zu kommen. Selbst dann ist es aber unsicher was an Licht noch auf der Leinwand ankommt.  Ich befürchte, Sie haben es längst gemerkt. Wenn Sie sich sowieso ein völlig abgedunkelten Raum einrichten müssen wird ihnen ein mobiler Kleinstbeamer da nicht viel nützen. Dann stellen Sie sich lieber einen Heimkinoprojektor in den abgedunkelten Raum, das ist deutlich sinnvoller. Es fehlt dem Taschenlaser natürlich, wie weitestgehend allen Beamern an einem guten Soundsystem. Das heißt, Sie können das Musikvideo oder das ultracoole Snowboardvideo zwar sehen, aber es wirkt nicht mal halb so aufregend ohne Ton.

So wie ich es sehe, sollen hier Menschen gecödert werden, welcheerst einmal die wahrscheinlich teure weitere Entwicklung des Spielzeugs unbedingt freiwillig bezahlen wollen. Mit 200 bis 300 US Dollar ist er vergleichsweise günstig für den Einstieg. Die Picoprojektoren waren etwas teurer. Mittlerweile sind die aber im Preis gefallen und haben noch etwas mehr Licht. Es ist mittlerweile leider eine Unsitte geworden Produkte erst auf den Markt zu werfen und sie dann erst Marktreif zu machen. Finde ich ziemlich unmöglich.

Man sollte sich bei der Zielgruppe auch auf die wenigen Menschen konzentrieren für die so was eventuell wirklich noch Sinnvoll sein kann. Also alle, die Powerpointfolien mit Geschäftszahlen, Fotos von Produkten oder ähnlichem, jeder Zeit und überall ihren Geldgebern oder Kunden präsentieren müssen. Es kann unter Umständen für solche Leute hilfreich sein, einen Miniprojektor zu besitzen, da sonst immer das Handy mit den Fotos rundgegeben werden muss. Aber in den meisten Fällen wird ihnen das Umgebungslicht einfach einen Strich durch die Präsentation machen.

Am Sinnvollsten wäre es wohl, wenn man dem Showwx gleich noch ein absolut blichkdichtes, schnell faltbares, Zelt mit beilegen würde. So als mobile Alternative. dann kann man seinen Taschenbeamer schnell mal ans Hand, Laptop sonst was anschließen (Siehe Videos) und mal schnell sein Zelt drüber stellen und schon kann die Präsentation beginnen.

Irgendwie bezweifle ich, dass das alles in der üblichen Minute für den Elevator Pitch klappt.

In diesem Sinne, würde ich da definitiv noch abraten von den Kleinstprojektoren, bis es so weit ist, dass die Projektoren direkt in die Iphones und Handys integriert sind. Auch dazu gibt es bereits erste Versuche. Und mit der Kamera mit eingebautem Beamer von Nikon auch die erste halbwegs sinnvolle Anwendung.

Neuste Entwicklungen der Beamer Techniken.

Sonntag, 08. November 2009 von admin

Ein spannender Ansatz für eine Projektion könnte das sein woran die Firma Brother da wohl gerade arbeitet. Projektionen in einer Brille sind ja nichts neues mehr, auch nicht halbtransparent. Aber alle projezieren wohl bisher wirklich auf eine Fläche in der Brille. Brother geht den umgekehrten weg und projeziert direkt auf die Netzhaut, also ins Auge. Wenn das ganze nicht schädlich ist, wovon man mit der nötigen Vorsicht beim Entwickeln durchaus ausgehen kann, dann hat dise Technik gleich mehrere Vorteile. Ein halbtransparent ist hier ein wirkliches Transparent. Also überall, wo es keine Bildinformationen gibt ist auch wirklich nichts zu sehen.  Das ganze geht also sehr deutlich in Richtung von virtuellen Objekten in realen Räumen und hat dadurch natürlich viel mit 3D- Erleben zu tun.  Darüber hinaus ist die Technik so wie sie jetzt wohl schon aussieht ziemlich klein und hat dann den Vorteil, dass sie kaum auffällt, kaum Strom verbrauchen wird und womöglich auch mit einer kleineren Auflösung auskommen kann, da der Abstand ja ziemlich gering ist. Ein spannnender Ansatz auf alle Fälle.

Und noch eine Entwicklung könnte alles auf den Kopf stellen.

Die Laser sollen es richten.   Bisher gab es wohl nur rote und seit einiger Zeit auch blaue Laser die brauchbare Bilder projekzieren konten. Jetzt ist wohl auch ein Grüner Laser gelungen und somit natürlich die Reihe komplett. Drei der Laser zusammen, gerade auch noch wenn die Produktionskostenwirklich so günstig sind, ergeben dann den Beamer.

Beamern wie wir sie also bisher kennen, könnten dann schon bald eine aussterbende Spezies werden.  Es könnte den Beamern in den nächsten ca 2 bis 5 Jahren also an den Kragen gehen.  Die LED Technik käme dann gerade rechtzeitig um mit unterzu gehen.  Vielleicht haben wir dann  alle kleine Laser-Beamer in Schlüsselanhängern, Laptops und Handys integriert.  Kann man ja fast nur hoffen, dass es nicht so kommt, wenn man sich vorstellt, wie sehr die optische Umweltverschmutzung noch zunehmen wird, wenn jeder überall und alles hinbeamen kann. Einerseits natürlich sehr faszinierend, andererseits sind mir heute schon Walkmans in der U-Bahn teilweise zu laut wenn man so daneben stehen muss. Wenn die Leute dann alle Fernsehen, oder Filme kucken?